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Remote-Admin

Einführung

Die Verwaltung einer CortexDB-Instanz erfolgt über den sog. Remote-Admin. Dieser ermöglicht die Administration grundlegender Datenbank-Einstellungen und bietet dafür entsprechende Funktionen. Mit diesem Werkzeug ist es unter anderem möglich, von entfernten Arbeitsplätzen (oder auch direkt am Serverplatz selbst), die Konfiguration anzulegen, Benutzer einzurichten, Updates auszuführen oder ein manuelles Backup und/oder eine Wiederherstellung durchzuführen.

Nach dem Starten des Remote-Admin erfolgt die Anmeldung an der zur verwaltenden Datenbank. Hierfür ist der Servername (oder die IP-Adresse) gefolgt vom Datenbank-Port einzugeben.

Beispielsweise:

    demoserver:29000

oder:

    127.0.0.1:29001

Die Anmeldung wird dann mit der Eingabe des entsprechenden Server-Passwortes ergänzt und mit "OK" (oder der Enter-Taste) bestätigt.

Version:3.0.14;todo:check and fix;Date:15.10.2016;Name:Screenshot.RemAdm.Login

Nach dem Login stehen Funktionen für die weitere Administration zur Verfügung. Diese werden über die jeweiligen Buttons aufgerufen:

Allgemeine Ansicht

Das Fenster des Remote-Admin gliedert sich in mehrere Bereiche:

Im oberen weißen Bereich erfolgt die Ausgabe aktueller Log-Einträge. Diese werden auch in der Datei ctxserver.log mitgeschrieben. Üblicherweise ist aus den hier aufgeführten Meldungen deren Bedeutung sehr einfach abzulesen.

Version:3.0.14;todo:check and fix;Date:15.10.2016;Name:Screenshot.RemAdm.Anwend

Das zweite Textfenster zeigt die angemeldeten Instanzen an diesem Server. Üblicherweise sind hier ausschließlich die Zugriffe über den Remote-Admin und die php-Zugriffe aufgeführt. Wurde eine Replikation von einem anderen Server gestartet, ist auch dieser Zugriff zu sehen.

Die grafische Ausgabe in Ampel-Form zeigt den Laufzeit-Status des Datenbank-Servers an. Im Regelfall sollte diese Ampel auf grün stehen - die Datenbank läuft. Im Falle von Wartungsaufgaben oder Fehlern wird die Ampel auf gelb oder rot springen. Etwaige Fehler sind daher in der Log-Datei (bzw. im Log-Fenster) abzulesen.

Funktionen des Remote-Admin

Die Verwaltung einer CortexDB-Instanz erfolgt über Funktionen, die über einzelne Buttons erreichbar sind. Besitzt ein Administrator die Zugangsdaten zu einem Server, kann von Ferne (remote) die Administration durchgeführt werden.

Im Einzelnen werden die hier dargestellten Funktionen nachfolgend erläutert:

Version:3.0.14;todo:check and fix;Date:15.10.2016;Name:Screenshot.RemAdm.VerwButtons

Backup/Restore

Über die Funktionen Backup und Restore werden eine manuelle Datensicherung durchgeführt oder eine Backup-Datei wiederhergestellt.

Beim Durchführen des Backups erfolgt die Abfrage, ob die Datensicherung mit oder ohne Seriennummer erstellt werden soll. Eine Backup-Datei mit Seriennummer ist nur mit der entsprechenden Lizenz nutzbar und kann auf keinem anderen Server mit einer anderen Lizenz gelesen werden. Ein Backup ohne Lizenz ist allgemein lesbar und kann daher auch auf anderen Servern wiederhergestellt werden.

Erst nach Bestätigung der Abfrage wird die entsprechende Backup-Datei in dem konfigurierten Backup-Verzeichnis erstellt (siehe Konfiguration der ini-Datei). Je nach Umfang der Datenbank und den protokollierten Änderungen wird das Erstellen einige Minuten in Anspruch nehmen.

Während ein Backup erstellt wird, ist ein Weiterarbeiten mit der Datenbank möglich. Das Backup beinhaltet nur die Datenbankinformationen, die bis zu dem Augenblick des Backup-Starts verfügbar waren. Werden während der Backup-Erstellung weitere Daten in der Datenbank erfasst, stehen diese erst mit dem nächsten Backup zur Verfügung.

Für die Wiederherstellung einer Datenbank ist es notwendig, dass die entsprechende Backup-Datei in dem konfigurierten Backup-Verzeichnis bereitliegt. Beim Aufruf der Funktion "Restore" erfolgt die Auswahl der jeweiligen Datei, die dann sofort eingelesen wird.

Bei der Wiederherstellung werden alle Datenbankinhalte und Änderungsinformationen (soweit vorliegend) wiederhergestellt. Wird eine Backup-Datei ohne Lizenz eingelesen, ist es erforderlich, dass nach der Wiederherstellung die zweite Lizenz-Datei (die sog. "lic-Datei") über den Button "Lizenz" eingebunden wird.

Im Regelfall weisen die Backup-Dateien vollständige Konfigurationen und Lizenzeinträge auf, so dass die Datenbank nach der Wiederherstellung sofort nutzbar ist.

Info

Diese Funktion zeigt die Versions-Informationen und in einem Detailbereich auch die Lizenz-Informationen an. Im Regelfall sind diese Informationen aber auch über die Serverdateien (ggf. auch über Anwenderprogramme) direkt einzusehen.

Feld-Definition

Über die Feld-Definition können für die Nutzung der Anwendung "CortexUniplex" Felder konfiguriert, importiert oder exportiert werden. Da diese Funktion mittlerweile im CortexUniplex implementiert wurde, sollte an dieser Stelle auf die Feld-Pflege verzichtet werden.

Zähler-Definition

Während der Nutzung des CortexUniplex durch Anwender kann auf sog. "Zählerfelder" zurückgegriffen werden. Diese bieten die Möglichkeit eindeutige Zählerstände zu nutzen, um beispielsweise bestimmte, eindeutige Werte zu erzeugen (z.B. Ticket-Nummern, Rechnungsnummern, ...). Innerhalb der CortexUniplex-Konfiguration werden diese Felder daher gesondert angesteuert. Ein Ansprechen der Zähler über die API oder während des automatischen Imports ist nicht möglich.

Für diese Felder stehen Variablen zur Verfügung, um nach einer bestimmten Zeit die Zähler zurückzusetzen oder durch weitere Angaben ergänzen zu können.

%j    Jahr zweistellig, z.B. für '96'
%J    Jahr vierstellig, z.B. für '1996'
%m    Monat einstellig von 1-9, sowie A,B,C für Oktober, November, Dezember
%M    Monat zweistellig, z.B. '06' für 'Juni'
%z    Fortlaufende Nummer ohne autom. Rücksetzung
%Z    Fortlaufende Nummer mit autom. Rücksetzung nach Ablauf eines Monats bzw. Jahres

Für führende Nullen bei den fortlaufenden Nummern kann die Anzahl der Stellen dahinter angegeben werden. So ist es beispielsweise möglich, folgenden Zähler zu konfigurieren:

 %j%M%Z3 -> 1401001, 1401002, 1401003, ... , 1402001, ...

Die Nutzung dieser Zählerfelder ist ausschließlich in einer interaktiven Benutzerumgebung möglich. Ein Zugriff und Setzen der Zähler per API oder anderer Mechanismen ist nicht möglich.

Lizenz

Für die Aktivierung einer neuen Datenbank oder zur Erweiterung von Funktionen ist es notwendig, dass der zweite Teil der Datenbank-Lizenz (die sog. "lic-Datei") eingebunden wird. Dieses ist über die Funktion "Lizenz" des Remote-Admin möglich. Nach der Auswahl der passenden Lizenzdatei, wird die Einbindung entsprechend quittiert. Sollte die lic-Datei nicht zu der hinterlegten par-Datei im Serververzeichnis passen, wird eine dementsprechende Fehlermeldung ausgegeben und in der Log-Datei des Server protokolliert (Fehlercode -1010, DSV_LICENSE_ERROR).

CHH-Init

Der Datenbank-Server protokolliert alle Änderungen in der sog. "change history" (chh). Diese "change history" wird auch in den Backup-Dateien vorgehalten und steht auch nach einer Wiederherstellung zur Verfügung. Sind die Änderungsinformationen irrelevant und soll die Backup-Datei verkleinert werden, kann diese Historie mit einem chh-init vollständig geleert werden.

PHP-Projekte

Bei diesen Projekten handelt es sich um funktionale Erweiterungen, die innerhalb des Servers abgelegt werden. So ist beispielsweise die Anwendung CortexUniplex ein Plugin innerhalb des Servers. Andere Funktionen (auch Erweiterungen für den CortexUniplex) können hier genauso eingebunden werden. So ist es auch möglich, eigene Erweiterungen zu erstellen, um individuelle Programme oder Programmfunktionen nutzen zu können.

Im Regelfall ist für jede Erweiterung der Eintrag einer Applikationskennung innerhalb der Lizenz (lic-Datei) notwendig. So kann jede Erweiterung individuell und sicher freigeschaltet und separat lizenziert werden. Bei den Benutzerkonten sind dann die entsprechenden Rechte zu setzen.

Bei dem Dateiformat handelt es sich um sog. "xjz-Dateien". Diese können beispielsweise html-, php-, JavaScript-, Bild-Dateien und weitere Formate behinhalten.

User

Die Benutzerverwaltung erlaubt die Festlegung von Applikationsrechten für ausgewählte Benutzer und die Kennwortvergabe.

HINWEIS

Um das Standardpasswort für den administrativen Benutzer des Remote-Admin zu ändern, ist das Passwort für den Benutzer "root" (Id: 1) anzupassen.

Beachten Sie, dass für jeden Benutzer die Felder "Passwort" und "Web-Passwort" gesetzt werden können. Das Web-Passwort bezieht sich hierbei auf alle Anwendungen, die mit Hilfe eines Browsers ausgeführt werden (im Regelfall alle Erweiterungen, die IP-Port 80 nutzen). Das Passwort dient für alle "nativen" Anwendungen und sollte dennoch auf einen Standardwert je Benutzer gesetzt werden, um mögliche Sicherheitslücken so gering wie möglich zu halten.

Version:3.0.14;todo:check and fix;Date:15.10.2016;Name:Screenshot.RemAdm.UserVerw

Die Berechtigung "Web-Admin" definiert ein Benutzerkonto als Administrator innerhalb der Anwendung "CortexUniplex". Damit ist der Zugang zum administrativen Bereich möglich.

Soll ein Anwender Nutzungsrechte für eine Anwendung erhalten und ist diese Anwendung lizenziert, steht die entsprechende Auswahlmöglichkeit im Bereich "Optionen/Applikationen" zur Verfügung. Die unterschiedlichen Applikationsnamen mit der Angabe der genutzten und zur Verfügung stehenden Lizenzen werden dort aufgeführt und können aktiviert/deaktiviert werden.

mindest-notwendige Benutzer

Um die Werkzeuge der CortexPlatform vollständig nutzen zu können, ist der Nutzer php mit einem beliebigen Passwort notwendig. Dieser Benutzer erhält die Applikation php.

Report-Definition

Der Reporter ist eine Datenbank-Funktion, mit der es möglich ist, über direkte Verweise bestimmte Kennzahlen zu einem Datensatz zu ermitteln. Beispielsweise könnte die Summe aller Rechnungspositionen zu einem Rechnungsdatensatz zusammengetragen werden. Anhand von definierbaren Filtern können die Operationen Summe, Minimum, Maximum, Durchschnitt und Anzahl ermittelt und in einen Datensatz geschrieben werden.

Beachten Sie, dass es sich bei den Zielfeldern um eine gesonderte Feld-Art handelt (sog. "Reporter-Felder"), die separat definiert werden müssen (über die Feldverwaltung). Diese Felder stehen wie alle anderen Felder auch für weitere Auswertungen und Selektionen zur Verfügung.

Reorganisation

Der Datenbank-Server transformiert jeden eingelesenen und geänderten Datensatz in seine Einzelbestandteile (Felder und Inhalte) und schreibt diese in den Datenbank-Index. Jeder Inhalt steht daher für eine schnelle Selektion zur Verfügung. Für die laufenden Änderungen während des Betriebes pflegt der Server einen temporären, dynamischen Arbeitsindex, der im Gegensatz zum fixen Datenbank-Index laufend organisiert wird.

Bei vielen Änderungen über einen größeren Zeitraum kann es daher zu erheblichen Geschwindigkeitsvorteilen kommen, wenn mit Hilfe der Reorganisation der dynamische Index in den fixen Index übertragen und so verkleinert wird. Ebenso ist eine Reorganistion einmalig notwendig, wenn ein Datenimport initial per Import-Modus durchgeführt wurde und der Datenbank-Index erstmalig aufgebaut werden muss.

Report-Reorg.

Da die Reporter-Felder separat verwaltet werden, sind diese im Datenbank-Index zu berücksichtigen. Bei Änderung an den Reporter-Regeln ist daher eine Reorganisation des Reporters durchzuführen. Nur dann werden die Regeln korrekt ausgeführt.

Starten, Stoppen, Exit

Der Datenbank-Server kann über "Starten" und "Stoppen" gestartet und gestoppt werden. Die angezeigte Ampel springt dann auf die entsprechende Farbe.

Über Exit verlassen Sie den Remote-Admin.