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Diese Beschreibung gilt bis einschließlich Version 2.1;
beachten Sie die ergänzende Beschreibung ab Version 3.0

Datensatztypen

Die Datensätze innerhalb der Datenbank beinhalten Felder. Die Verwendung dieser Felder wird durch sog. "Datensatztypen" definiert, von denen jeder Typ beliebige Felder verwenden kann und sich somit von anderen Satzarten unterscheidet. Ein Datensatztyp beschreibt daher, wie Datensätze des gleiches Typs aufgebaut sind. Benutzer des UniPlex haben daher nur die Möglichkeit, maximal die Felder zu sehen und/oder zu ändern, die in einem solchen Datensatztyp definiert wurden. Beachten Sie hierbei, dass die Berechtigungen aus den Feldvorlagen berücksichtigt werden.

Hinweis: Mit den Datensatztypen erfolgt eine Vorstrukturierung der ansonsten schemalosen Speicherung von Datensätzen. Über die Datenintegration per ImPlex ist dennoch der Import von bisher nicht konfigurierten Feldern möglich.

 

Die zur Auswahl stehenden Felder sind im Vorfeld für den UniPlex zu definieren. Hierzu gehören das Anlegen der Felder und die Festlegung des Feldtyps. Dabei können Sie zwischen unterschiedlichen Feld-Typen wählen. Diese sind für die Anzeige und Bearbeitung innerhalb des UniPlex notwendig, um die unterschiedlichen Inhalte entsprechend darzustellen (Datum, Zahlen, Text, ...).

Nach der Felddefinition erfolgt die Zuweisung der Felder in eine oder mehrere Datensatztypen. Es kann sinnvoll sein, dass Sie diese im Vorfeld skizzieren und sich so für die Verwendung der Felder entscheiden. Unter anderem können Sie so auch die Verweise zwischen den Datensätzen festlegen.

Beispiele für die vorher zu skizzierenden Datensatztypen und Felder wären: "Personen“, die "Firmen“ zugeordnet werden und "Banken“, die in beiden Datensatztypen vorkommen können. Ebenso sind "Anschriften“ zu bewerten, bzw. zuzuordnen. Da die Möglichkeiten der Verweise zwischen Datensätzen, auch "Interne Referenzen“ genannt, fast unbegrenzt sind, sollten Sie ein Datenmodell vor der Erfassung entwerfen, um die optimale Verweisstruktur zu erkennen und dadurch Fehler und Redundanzen bei der Erfassung zu minimieren.

Die Liste der bereits konfigurierten Datensatztypen zeigt das Kürzel für die interne Verwaltung, die Bezeichnung, mit welchen Synonymen die Satzart an bestimmten Stellen dargestellt wird, die letzte Bearbeitung und ggf. die Gruppe, zu der die Satzart zugewiesen wurde.

screen.DS-Typ-Editor

 

Basiseinrichtung

Jede Datensatzbeschreibung besteht aus den "Kerndaten“ und "Felddefinitionen“. Durch die Kerndaten wird die Beschreibung eines Datensatztyps zunächst definiert und später komplettiert. Die Kerndaten einer Datensatzbeschreibung werden daher zu unterschiedlichen Zeitpunkten bearbeitet und ergeben zusammen mit den zugewiesenen Feldern die Eingabemaske und Datensatzdarstellung.

Das sog. "Template" wird generiert und ergibt die Datensatzansicht (sog. "Recordview“). Die Generierung muss nach jeder Änderung an der Felddefinition erfolgen und kann innerhalb des Datensatztyps oder über alle Datensatztypen (in der Anzeige der Gesamtliste) erfolgen.

 

Hinweis: Nach dem Import von Datensatztypen aus anderen Datenbanken oder einer Datensicherung muss zwingend das Template generiert werden. Erst danach stehen die Anpassungen in der Anwendung zur Verfügung (nach einem erneuten Login oder einer Aktualisierung).

 

grundsätzlicher Ablauf

Mit den Basiswerten (Bezeichnung, Kürzel) wird im ersten Schritt der Datensatztyp eindeutig im System definiert. Anschließend sind im Reiter "Felddefinition“ die zugehörigen Felder auszuwählen und zu spezifizieren. Das heißt, die Felder werden beispielsweise einem Anzeige-Typ zugordnet, gruppiert oder in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht.

Im dritten Schritt werden die weiteren Felder der Kerndaten komplettiert. Hierzu gehören die Zuordnung von sogenannten "Object-Viewer“ (wenn vorhanden), die Spezifikation der Datensatztyp-Verwendung und die Visualisierung von Feldern für die Anzeige von "Eltern-Verknüpfungen“. Für die Feldprüfung können auch PHP-Funktionen hinterlegt werden.

 

Kerndaten

Beim Hinzufügen eines neuen Datensatztyps öffnet sich der "Datensatztyp Editor“ mit dem Reiter "Kerndaten“, in dem Sie eine Bezeichnung (frei wählbar, möglichst sinnvoll) eintragen. Diese finden Sie nach dem Speichern in der Liste der Datensatztypen wieder. Im Feld Kürzel geben Sie ein 4-stelliges, eindeutiges Kürzel ein. Dieses Kürzel wird vom System zur Identifizierung der Satzart benötigt.

Anschließend speichern Sie diese Daten mit dem entsprechenden Button; es wird ein grundlegendes Template generiert und Sie erhalten Zugriff auf alle weiteren Kerndaten, die Sie nach der Bearbeitung in der Felddefinition erneut bearbeiten.

screen.dstypeditor.kerndaten

 

Felddefinition

Innerhalb der Felddefinition konfigurieren Sie den grundsätzlichen Aufbau des Datensatztyps, so wie ein Datensatz dieses Typs dem Anwender angezeigt werden soll. Diese Definition gliedert sich in Kategorien und Felder und ggf. in Wiederholgruppen. Hierbei ist zu beachten, dass nur Felder, die in Kategorien zugeordnet wurden, umgeordnet werden können. Felder die der "Default Kategorie" zugeordnet wurden, sind nicht umzuordnen.

Das hier abgebildete Beispiel zeigt einen bereits definierten Datensatztyp mit Feldern in Kategorien und mehreren Wiederholfeldern, die zum Teil auch gruppiert wurden.

screen.dstypeditor.Feldkonfiguration

Um ein Feld oder eine Kategorie diesem Datensatztyp hinzuzufügen, klicken Sie in der oberen Symbolleiste auf den Punkt "Element hinzufügen". Sie erhalten dann eine Auswahl, aus der Sie "Feld" oder "Kat." wählen können. Wenn Sie Felder einer bereits bestehenden Kategorie zuordnen möchten, klicken Sie einfach auf das Symbol links neben der Kategorie (leeres Blatt).

Aus der Feldauswahl können Sie einzelne Felder mit einem Doppelklick übernehmen oder mehrere Felder bei gedrückter <STRG>-Taste hintereinander auswählen und danach übernehmen. Beachten Sie hierbei, dass die Felder in genau der Reihenfolge zu der Kategorie zugeordnet werden, wie Sie diese angeklickt haben. Das zuerst angeklickte Feld steht daher immer oben; das zuletzt angeklickte immer unten.

Für die nachträgliche Umsortierung können Sie je Feld die beiden Pfeile (hoch/runter) nutzen oder die kleine "Checkbox". Wenn Sie die Checkbox nutzen, wird auch hier die Klick-Reihenfolge genutzt, um die spätere Sortierung festzulegen. Nachdem Sie über die Checkbox mehrere Felder ausgewählt haben, klicken Sie das Feld an unter oder über dem Sie die anderen Felder einsortieren möchten.

 

Weitere Parameter je Feld

Anhand des Dreiecks vor jedem Feld können Sie weitere Konfigurationseinstellungen je Feld anzeigen lassen und ändern (wenn gewünscht). Dieses ist insbesondere notwendig, wenn Verweisfelder genutzt werden.

Ergänzend dazu können Sie festlegen, ob es sich um ein Textfeld handelt, in dem der Anwender beliebigen Text manuell erfassen kann, ob es sich um eine Checkbox handelt (0 oder 1 wird dann gespeichert) oder ob es sich um eine Selectbox handelt, aus die der Anwender nur vordefinierte Inhalte auswählen kann. Im Falle einer Selectbox sind die möglichen Inhalte an dieser Stelle zu definieren.

 

Bei Verweisfeldern ist zu definieren, wie das Ziel in der Datenbank gefunden werden kann und welche Informationen für die Anzeige zurückgeliefert werden. Hierfür fügen Sie einfach eine sog. "Zielreferenz" hinzu. Diese definiert zuerst den Typ des Ziel-Datensatzes. Danach wählen Sie die Felder, die als "Rückgabestring" zurückgeliefert werden sollen.  Zum Abschluss wählen Sie die Felder, in denen die Werte gesucht werden sollen, die der Anwender manuell eingibt oder die per Datenimport eingelesen wurden.

 

screen.verweisfeldSetzen

 

Beachten Sie, dass die Zielreferenz auch für das Datenimport-Werkzeug ImPlex herangezogen wird, um eingelesene Informationen in gültige Verweise umzuwandeln. Wenn über den Implex beispielsweise "Meier, Hamburg" eingelesen wurde, muss die Definition für "Suche nach" also aus "Name, Ort" bestehen.

Hinweis: Solange der Inhalt eines Verweisfeldes nicht "aufgelöst" wurde, beinhaltet das Feld den eingegebenen (oder importierten) Feldinhalt mit vorangestelltem Ausrufezeichen (z.B: "!Meier, Hamburg"). Wurde der Linker ausgeführt, beinhaltet das Feld den Verweis auf einen anderen Datensatz in Form eines @-Zeichens mit dahintergestellter ID des Zieldatensatzes. Erst durch die Datensatzanzeige werden die Informationen aus dem Zieldatensatz angezeigt, die wie oben beschrieben konfiguriert wurden.

 

 Hinweise zur Online-Hilfe
 

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(letzte Aktualisierung: 12.04.2017)

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